Tour 12: Bootstour: Maracaibo-See und Catatumbo-Delta Tourenpreise
Die Quelle des Catatumbos finden wir im Nordosten Kolumbiens. Auf seinem Weg zum Maracaibo-See bringt er sehr viel fruchtbare Erde aus dem Hochland und bietet damit zahlreichen Tierarten ein Paradies. Hier in die Südseite des Sees ergiessen sich 124 Flüsse - die Lebensader des grössten südamerikanischen Sees. Ein auf der Welt einzigartiges Naturschauspiel wird uns hier geboten: "Der Blitz von Catatumbo", ein ständiges, in Intervallen auftretendes Phänomen, das die Nacht zum Tag macht und unabhängig von Wetter und Jahreszeit zu beobachten ist. Den Wissenschaftlern ist es bis heute nicht gelungen, dieses Rätsel zu lösen. Es wird vermutet, dass diese Energie aus dem Magnetfeld unseres Planeten stammt und sich hier in den Kosmos entlädt.
Tourablauf
1. Tag: Fahrt von Mérida zum Hafen von Puerto Concha, dabei machen wir Halt
in Jaji, besuchen den Nebelwald in La Azulita und die Höhle La Pirata. Ein
Fischerboot bringt uns am Nachmittag durch einen dichtbewachsenen Kanal zum
See. Nach einstündiger Fahrt erreichen wir die Schlafplätze Tausender Vögel.
Pelikane, Reiher, Ibisse, Möwen, Kraniche und verschiedene Entenarten übernachten
hier und nehmen kaum unseren Aussenbordmotor wahr. Die Nacht verbringen wir
auf der Terrasse eines Pfahlbauhauses, nach Indianersitte in Hängematten liegend,
den Blick frei für unsere Nachtvorstellung. Dank dem Wind, der in Richtung
Küs te bläst, können wir vor Moskito-Attacken recht sicher sein und unsere
Aufmerksamkeit auf die Geräusche der Nacht richten. Ein nächtlicher Bootsausflug
kann zusätzlich organisiert werden.
2. Tag: Frühmorgens werden wir durch das hektische Treiben der Vögel und der
Fischerboote, auf dem Weg Küste zu Küste, geweckt. Nach der Seeüberquerung
erreichen wir die Catatumbo-Mündung, die durch den Farbwechsel des Wassers
signalisiert wird. Die Wellenbewegung des Sees hört schlagartig auf und spiegel-glattes
Wasser liegt vor uns, und wir ziehen an kilometerlangen Mangro-venhainen vorüber.
Zwischen Wurzeln, Schlingpflanzen und Ranken verstecken sich die mysteriösen
Augen des "Baba" (Caiman Cocodilus), einer in Venezuela weitverbreiteten Krokodilart.
Tags-über sind sie relativ schwer zu erkennen, wogegen nachts ihre Augen rot
leuchten. Gegen Mittag erreichen wir das Pfahlbaudorf "Kongo", wo wir eine
Rundfahrt machen und uns mit einem, auf dem Markt selbst ausgesuchten Fisch,
verköstigen. Die Bewohner dieser Zone haben sich dem Fischfang verschrieben.
Auf ihrem Speiseplan stehen verschiedene Fischarten wie: Mana-Manas, Bocachicos,
Marianas und Bagres rayados. Die Rückkehr durch die Kanäle frischt die gesammelten
Eindrücke nochmals auf. Bei der Hin- wie bei der Rückreise über den See begleiten
uns oftmals Süsswasserdelphine und lassen uns an ihrem Spektakel teilhaben.
Fauna
In dieser Zone vorkommende Tierarten sind: Araguatos (Brüllaffen), Kapuzineraffen,
Babas, Kaimane, Anacondas, Seekühe, Delphine, Krebse, Papageien, Falken, Adler,Habichte,
Bussarde, Reiher, Möwen, Pelikane, Kormorane, Enten, Webervögel, Geier, Kolibris
und viele mehr
Leistungen
Alle Mahlzeiten auf der Tour, deutsch- oder englischsprachiger Führer, Übernachtung
in Hängematte, Transport und Boote.
Ausrüstungsliste
Sonnenschutz, leichte Kleidung, Badesachen, Mückenschutzmittel für unseren
Ausflug in den Nebelwald, Taschenlampe, Schlafsack oder Leintuch.
Die Anden & der Westen - Mérida

